Technology

Technical Concept
To achieve our goal to win the Google Lunar X-Prize we indent to make use of existing technologies. We will not develop your own technologies as this is far beyond our capabilities. So we will use a standard approach to reach the moon.

This standard approach we subdivide in four stages:

Stage 1 – Rocket Launch:
First of all we need to reach a low Earth orbit (LEO). For this pupose we will use a commercial launch vehicle. There are numerous launch options available. The most promising one is the Falcon I vehicle built by the US company “Space Exploration Technologies” but we also take Russian launch vehicles into account – like Dnepr (ISC Kosmotras) or Rockot (EUROCKOT Launch Services GmbH).

Stage 2 – Transfer to the Moon:
The next step will be the transfer to the Moon. For this purpose we need a spaceship that is capable to carry a Moon lander and to perform the acceleration maneuver in Earth orbit and the deceleration maneuver for moon orbit injection. This spaceship cannot be bought as is, instead we intend to modify a standard satellite bus (as is produced by several space companies) for our needs.

Stage 3 – Descent to the Moon Surface:
Orbiting the moon we need to descent to its surface. This is done by the Moon Lander. There are two alternative approaches: 1. Reduce velocity and altitude down to an acceptable extent and then deflate an airbag-like device to cushion the hard landing (the Lunar approach). 2. Use thrusters all the time to perform a soft landing (this is the more demanding Apollo approach).

Stage 4 – The Rover:
Landed on the Moon we will release our Moon rover.

The c-rove carries two main payloads: a high definition CCD camera and a transmitter for the Earth downlink. Depending on the scenario chosen for Stage 4 the Moon Lander could be used as a relay station. As the construction of the Moon rover is much more straightforward than that of a spaceship we intend to build it on our own (i.e. the Comoonity). Alternatively we have contacts to other Moon rover projects.

an artist´s concept of our "c-rove"

an artist´s concept of our "c-rove"

Stay in touch with c-rove on facebook: Just look for c-rove!

Why we abandoned the Rockoon concept:
Originally our idea was to use a balloon to get over the first thirty or fourty kilometers of the atmosphere before iginiting the rocket. Although this sounds to be a nice idea, it introduces a huge amount of development time while saving just some few percent of fuel compared to a standard rocket launch.

34 Responses to “Technology”

  1. Innovation ! » Im Schatten des Mondes Says:
    Januar 30th, 2009 at %H:%M

    [...] warum nur reden. Wir wollen nochmal zum Mond. Auf neue Weise. In echt. Mehr hier. Bild von [...]

  2. c-base open moon » Blog Archive » Technisches Konzept Says:
    Februar 4th, 2009 at %H:%M

    [...] Technisches Konzept [...]

  3. Volker Says:
    Mai 12th, 2009 at %H:%M

    Bei den Geschwindigkeiten (2.3km/s) braucht man ohne Bremsraketen einen Airbag von mehreren Kilometern (!) Durchmesser – siehe OpenMoon-Wiki zu den Berechnungen.

    Nur Airbag ist also nicht praktikabel.

  4. florian Says:
    Juni 4th, 2009 at %H:%M

    Psst… James van Allen hat zwar nen Haufen Auszeichnungen bekommen – der Nobelpreis war allerdings nicht dabei ;)

  5. Mercury Says:
    Juni 7th, 2009 at %H:%M

    Reine Airbags halte ich nicht nur wegen der Größe für unpraktisch, sondern auch wegen dem (für uns ;)) unberechenbaren zurückfedern!
    Ich würde viel mehr so etwas wie stoßdämpfer vorschlagen!
    Längere, bambusähnliche stangen, die vorne mit weicher Masse ausgestattet sind (also ähnlcih wei eine Lanze).
    Die Masse sorgt dafür, dass die Stangen selbst nicht zerbrechen (bremsen diese also etwas vor) und dass sie nicht wie der Ballon zurückfedern.
    die Sonde wird dann wie auf Schienen die Stangen entlang nach unten gebremst.
    einzig müsste man hier nur etwas Treibstoff mitliefern, um die Sonde auch in die Richtige Position zu bringen…

  6. Volker Says:
    Juni 7th, 2009 at %H:%M

    Egal ob Airbag oder Stange – die müssen beim Abbremsen mit knapp zweistelligen G immer noch zig Kilometer lang’ sein.

    Als Minimum (ideales Bremsen) gilt:

    s = v^2 / (2*a)

    Geschwindigkeit v in Metern pro Sekunde – hier 2300 m/s
    Bremsbeschleunigung a in m/s^2 (= multipliziere G-Zahl mit 9,81)

    Zahlen einsetzen, Kopf kratzen, über Alternativen nachdenken. Mechanik 101…

  7. Mercury Says:
    Juni 7th, 2009 at %H:%M

    ähm.. da oben sinds keine 9.81 ;-)
    und es wird doch wohl eine bessere Bremse geben, die a hebt… mal überlegen, wie viel Gewicht hat die Sodne bis jetzt? bei Horizontaler Belastung würden Rohrähnliche Stangen viel aushalten… (dann ist es nur mehr eine Frage des Bremsmechanismus)

    Oder wir lassen Airbags schon während dem landen aus…
    sowieso: wie würde man die Airbags gut genug fixieren? wir reden von dehnbarem Material, viel Kraft an einem Punkt, usw…

    Da wäre das Triebwerk vielleicht doch ne bessere Alternative…
    (aber nicht unten, sondern ähnlich einem Fallschirm, sehr viel stabilerer Sinkflug! man könnte gleich das Triebwerk für den Aufstieg benutzen, spaart das Gewicht für ein zweites Triebwerk)

    mfg
    Mercury

  8. Volker Says:
    Juni 7th, 2009 at %H:%M

    “Abbremsen mit 3g” bezieht sich _immer_ auf 9,81m/s^2 – es ist ja nur ein Vergleich, das wievielfache etwas “wiegt”. Eine Bremsung mit 4g kann man sich halt eher vorstellen als eine mit 39,24 m/s^2

    Davon wird die Bremsstrecke aber auch nicht kürzer. Bei konstanter Bremsung mit satten 100m/s^2 (grob 10g) braucht man schon *ohne* die Anziehung des Mondes 26km Bremsweg – egal ob mit Airbag, Stange oder Triebwerk gebremst werden soll.

  9. Mercury Says:
    Juni 7th, 2009 at %H:%M

    Dann ist ein Triebwerk eigentlich die einzige Möglichkeit, oder?
    Beim bremsen mit Airbags kann einfach zu viel schief gehn, theoretisch könnten wir ja auch einfach abprallen und unsere Sonde geht wieder in die Weiten des Alls, einfach zu viel Risiko!

    Wissen wir jetzt schon, wie viel OS-Treibwerke leisten? (bzw. wo find ich das?)

    mfg
    Mercury

  10. Robert Says:
    Juni 26th, 2009 at %H:%M

    Hallo,

    gibt es Stoffe, die im Vakuum aufschäumen und danach ihre Form behalten?

    Ich denke da an eine Art Schaumspray, mit dem man während der Landung eine dicke Dämpfungsschicht aufbaut. Die “Spraydose” kann auch als Bremstriebwerk verwendet werden.

    Kann für den Preis notwendige Strecke von 500 Metern auch hüpfend wie ein Ball zurückgelegt werden? Vielleicht lässt sich dafür die Aufprallenergie nutzen, wenn der Aufprall nicht senkrecht erfolgt.

    Vielleicht ist eine Kombination von Bremstriebwerken, Airback und “Bauschaum” die beste Variante.

  11. Robert Says:
    Juni 26th, 2009 at %H:%M

    Noch eine Frage:

    Muss für den Preis die E-Mail vom Mond unbedingt per Funk übertragen werden?

    Ist auch eine Übertragung per Licht, z.B. reflektiertes Sonnenlicht oder Laser-Reflektoren, möglich?

    Es stehen ja schon einige Laser-Reflektoren auf dem Mond herum.

  12. Mercury Says:
    Juni 26th, 2009 at %H:%M

    Wenn du unbedingt mit einem LAser auf die Erde zielen willst… (also genauer: auf die Empfängerstation)
    Funk halte ich für einfacher, muss nur stark sein, nicht auch noch genau der Winkel berechnet sein…

    mfg
    Mercury

  13. Robert Says:
    Juni 26th, 2009 at %H:%M

    Ich würde nicht vom Mond auf die Erde zielen wollen, sondern von der Erde zum Mond. Dies wird schon lange für die Berechnung der Entfernung Erde – Mond durchgeführt. Die auf dem Mond bereits installierten Laser-Reflektoren reflektieren dazu das Licht zurück.

    Mit einer Änderung des Reflektionsverhaltens der Spiegel könnte man Informationen, wenn auch sehr langsam, übertragen. Diese Änderungen können durch leichtes Verstellen der Spiegel erreicht werden. Dazu ist wenig Energie notwendig.

    Zum Beispiel lässt ein metallischer Lochstreifen zeitweise Sonnenlicht auf einen Bitemal-Streifen fallen. Dieser verstellt dann die Spiegel. Der Lochstreifen wird entweder durch die Mondschwerkraft angetrieben oder besser durch einen zweiten Bimetall-Streifen. Bei jedem neuen Mond-Tag wird dieser Mechanismus wieder neu gestartet. Das heißt, dieses System überdauert nicht nur eine Mondnacht und ist damit Anwärter für den zusätzlichen Preis.

    Günstiger ist aber vielleicht die Verwendung von Sonnenlicht statt Laser.

  14. Robert Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    Meiner Meinung nach ist Idee mit dem „Rockoons“ nicht für einen Flug zum Mond geeignet. Bisher wurden nur Höhen von ca. 100 km bei einer Nutzlast von einigen Kilogramm erreicht. Es geht aber darum die zweite kosmische Geschwindigkeit zu erreichen. Die Rakete müsste dazu sehr groß sein und der Ballon müsste wohl mehrere hundert Meter Durchmesser haben. Weiterhin ist ein zielgenauer Start nicht möglich. Nachträgliche Kurskorrekturen würden mehr Treibstoff kosten als ein Start von der Erde.

    Vorschlag: Das Beste wäre für die Starts (es sind wohl mindesten zwei Teststarts notwendig) eine erprobte Lösung zu mieten. Die Kosten wären sicherlich geringer und planbarer als viele Fehlversuche.

  15. Mercury Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    Alleine der Energieaufwand wäre enorm! Um das zu speichern bräuchte es mehrere Tonnen metall (gastanks, verankerungen, Triebwerk, usw…), die wir dann ebenfalls nach oben transportieren müssten…
    Die Rokoon idee bringt vieles. umgehen des Luftwiederstands, verringerung der Gravitationskraft (zugegeben, wenig, aber immerhin!), verringerung des Raketengewichts.

    abweichungen müssen sowieso korrigiert werden, das könnte man direkt am Ballon machen…
    Ich stell mir das so vor: ein Gerüst mit einem senkrechten, unten verschlossenen Rohr in der Mitte (richtig, die Rakete! ^^) hängt an langen Armen an vier oder mehr ballonen. Und ja, die dehnen sich alle auf bis zu 12 m Durchmesser aus, ist aber egal, weil sie sich selber alle irgendwann berühren und somit vom ZEntrum weg drücken. Das Rohr hat also freies Schussfeld nach oben, über eine Karthesische Aufhängung und Motoren oder Magenten können wir den Winkel genau einstellen, und dann drückt irgendwer auf einen rotne, runden Knopf…
    theoretisch wäre es sogar möglich, die Rakete hier noch stärker zu beschleunigen, indem wir ihr einen Magneten einsetzen und sie wie ein Gaussprojektil beschleunigen, ist aber nciht notwendig (und könnte vielleicht Elektronik an Bord beschädigen…)

    Die Rokoon bietet sehr wohl Vorteile, vorallem als Zwischenstation genutzt!

    mfg
    Mercury

  16. Robert Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    Die Sonde muss sich in Nähe der Ebene der Ekliptik zum Mond bewegen. Dabei gilt es mit der Erddrehung zu starten.
    Um auf der Ebene der Ekliptik zu fliegen, muss der Startpunkt möglichst in der Nähe des Äquators sein. Die Startbasen der USA und Russlands liegen deshalb sehr südlich. Es lässt sich nämlich nur der minimalste Bahnwinkel zum Äquator erreichen, wie die geografische Breite ist. Von Berlin kann man also minimal 52 Grad Bahnneigung erreichen – ein schlechter Startplatz zum Mond. Cape Canaveral mit seiner geografischen Breite von 28 Grad liegt da schon besser und kann bei richtigem Startpunkt eine Sonde in der Nähe der Ekliptik (23 Grad) zum Mond schießen.

    Man könnte den Start von einem Schiff erfolgen lassen. Was ist, wenn der Ballon dann stark nach Norden abdriftet und man die Ekliptik-Ebene nicht mehr erreicht? So viel Treibstoff lässt sich gar nicht mitführen, um dies auszugleichen.

    Ich denke, man sollte dabei auf bewährte Technik setzen. So viel Geld wird für die vielen Versuche nicht zur Verfügung stehen.

    Mir ist auch nicht klar, wie man ein Rokoon als Zwischenstation beutzen kann. Ohne Raketenschub kommt es maximal auf eine Höhe von 30 km und treibt dort unkontrollierbar. Bisher sind Rokoons mit Treibstoff gerade mal 100 km hoch geflogen. Das ist etwa die halbe Höhe der Raumstationen. Eine stabile Umlaufbahn ist damit noch nicht erreicht.

  17. Robert Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    Es gibt noch weitere Probleme mit einem Rokoon:

    Mit was soll der Rokoon gefüllt werden? Ein Heißluftballon würde sehr viel Energie verbrauchen und in den erforderlichen Höhen nicht funktionieren. Helium ist sehr teuer. Die Kosten um einen Ballon von der Größe eines Fußballstadions (reicht diese Größe?) zu füllen, würden wahrscheinlich höher sein als eine gemietete Rakete. Wasserstoff ist zwar preiswerter aber mit Luft hochexplosiv. Ein Start kann höchsten in einer Wüste oder auf einem Meer erfolgen. Ich würde jedenfalls nicht gern in der Nähe sein. Weiterhin sind sowohl Wasserstoff als auch Helium leicht flüchtige Gase und der Ballon würde daher nach wenigen Stunden wieder sinken. Wäre eine Zündung nicht möglich, würde ein hochexplosive Ladung, die Rakete, dann unkontrollierbar auf die Erde fallen. Wahrscheinlich würden sich einige Staaten schon vorher davon bedroht fühlen und das Ding einfach abschießen.

    In der Raumfahrt werden oft Starts verschoben. Wie kann man ein bereits schwebenden, voll befüllten Rokoon gefahrlos bergen? Wie kann man ihn wieder aus dem Wasser fischen? Wann ist dieser dann wieder startklar? Es ergeben sich enge Zeitfenster für die Starts. Man will ja auf der Vorderseite des Mondes bei Sonnenschein landen – also so um den Vollmond herum (max.12 Mal im Jahr). Die Startsequenz einer normalen Rakete kann man stoppen und vielleicht einen Tag später noch im Startfenster wiederholen. Ein aus dem Wasser gefischten Rokoon bekommt man nicht so schnell wieder flugtüchtig. Man muss dann mindesten wieder einen Monat auf das nächste Startfenster warten. Wenn dies mehrmals passiert (davon gehe ich bei den geringen Erfahrungen mit dieser Technik aus) ist schnell die Frist für den Preis verstrichen.

  18. Mercury Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    kein großes Problem, in Wetterstationen (“bemannten”) werden jeden Tag 3 solche Ballons mit Gas gefüllt in die Luft gelassen, benutzt wird billiger Wasserstoff, der übrigens nur gemischt mit luft hochexplosiv ist, alleine in einem Ballon ist er nur leicht brennbar. Auf dem Boden ist der ballon aber sehr dick, da kommt nicht so schnell ein Funke durch… erst höher oben, wenn sich der Ballon von 1m Durchmesser auf seine 12m ausgedehnt hat, ist die Gummihaut wirklich nur mehr eine Membran und könnte tatsächlich das Gas nicht ausreichend vor den Abgasen der Rakete schützen, somit verbrennen… (was allerdings kein großes Ding für die Rakete wäre…)

    wegen Absturz: schon mal an Fallschirme gedacht? die könnten gleich beim Start der Rakete ausgebreitet werden und die Ballons einfach abgedockt werden… Starten kann das ding dann fast überall, für Zusätzlcihe Sicherheit könnte man es ja an eine rachenleine binden (soollte stabil genug sein, oder?), und die beim Landen einziehen… von der Feuerwehr soltle man sich solche absprung-Luftmatten ausborgen können, wenn nicht nehmen wir einfach Kartons, werden auch von Stuntmen benutzt, die etwas empfindlciher als unser Ballon-Gerüst sein sollten… ;)

    mfg
    Mercury

  19. Robert Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    Sicherlich kann man Wetterballons mit Fallschirmen oder Luftmatten auffangen – aber eine Rakete in der Größe de R7?

    http://de.wikipedia.org/wiki/R-7

    Um die 2. kosmische Geschwindigkeit braucht man mindesten eine 30 Meter lange Rakete wie die 8K71PS. Durch Ballons könnte man theoretisch höchsten die 4 an der Seite angebrachten Festkörpertriebwerke einsparen. Dann wäre diese aber immer noch 30 Meter lang.

    Wikipedia: “Die erste R-7 hatte eine Höhe von 34 m, einen Durchmesser von 3 m und wog 280 t. ”

    Geschätzte Einsparung max. 100 Tonnen. Es bleiben 180 Tonnen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wetterballon

    Wikipedia: Ein Wetterballon …kann eine Höhe von über 30 Kilometer erreichen und dehnt sich dabei wegen des mit zunehmender Höhe nachlassenden Luftdrucks auf einen Durchmesser über 12 Meter aus bevor er platzt und die Sonde mit einem Fallschirm zum Boden zurückkehrt. Der Ballon besteht meist aus Latex und hat ein Eigengewicht von lediglich etwa 200 Gramm. Gefüllt wird er normalerweise mit Helium oder Wasserstoff. … Die Haut des Wetterballons ist sehr empfindlich und fein, so dass sie nur mit Schutzhandschuhen berührt werden darf. Selbst minimale Beschädigungen, die am Boden folgenlos bleiben, können in großer Höhe bei zunehmend gespannter Haut zum vorzeitigen Platzen des Ballons führen.

    Es geht darum mindesten 180 Tonnen mit einem Ballon auf 30 km Höhe zu bringen und nicht 200 g!

    Mit einem Ballon kann man die Geschwindigkeit von 11,2 km/s nicht erreichen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Geschwindigkeit

    Für einen kurzen Sprung in des erdnahen Raum kann man vielleicht ein Rokoon verwenden aber nicht um eine Rakete in’s All zu befördern, die auf 11,2 km/s beschleunigt.werdn muss.

    Ich denke die Raketen für den Start zu mieten ist die einzige Option. Nicht nur weil die Zeit nicht reicht, sondern auch um Sponsoren zu überzeugen.

  20. Robert Says:
    Juli 1st, 2009 at %H:%M

    Hier noch ein interessanter Link, der etwas die Himmelsmechanik beschreibt.

    http://www.urbin.de/facts.htm

  21. stockpotato Says:
    Juli 6th, 2009 at %H:%M

    What about http://www.googlelunarxprize.org/lunar/teams/part-time-scientists/blog/rockoon-or-how-we-learned-to-love-the-rocket ?

  22. Robert Says:
    Juli 7th, 2009 at %H:%M

    In diesem Artikel wird die Masse der Rakete mit 250Kg angegeben. Real wären 250 Tonnen! Entscheidend für einen Flug zum Mond ist die Geschwindigkeit, damit man die Erdanziehung überwindet. Diese muss etwa 11,2 km/s betragen, ansonsten fällt die Rakete wieder auf die Erde zurück (http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Geschwindigkeit). Das ist schneller als eine Gewehrkugel! Zu bedenken sind auch die Triebwerke, um von die Sonde wieder zu bremsen. Die Masse der Bremstriebwerke dürfte mindestens eine Tonne betragen. Wer denkt, die Sonde nur mit Airbags bremsen zu können, kann ja Versuche mit Airbags an Gewehrkugeln machen.

    Bei den gängigen chemischen Triebwerken muss diese Geschwindigkeit schnell erreicht werden, da diese Triebwerke nicht lange brennen können. Bei dem inzwischen auch verwendeten Ionenantrieb (http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenantrieb) wird durch langsame aber kontinuierliche Beschleunigung die zweite kosmische Geschwindigkeit nach Wochen bzw. Monaten erreicht.

    Wie beschrieben, muss die zweite kosmische Geschwindigkeit annähernd erreicht werden. Dies ist z.Z. nur mit mehrstufigen Triebwerken möglich. Der Vorteil eines Ballons wäre nur, dass ab 30 km Höhe der Luftwiderstand geringer ist. Das ergibt eine Treibstoffeinsparung von wenigen Prozent. Diese Treibstoffeinsparung muss durch teures Helium oder gefährlichen Wasserstoff erkauft werden. Ein Rockoon ist daher für einen Flug zum Mond denkbar ungeeignet. Was nicht heißt, das man damit kurze Sprünge in die hohen Atmosphärenschichten machen kann.

    Da der Termin für den Lunar-X-Preis keine Neuentwicklungen für Triebwerke, Warp-Antrieb und Wurmlöcher zulässt, bleibt nur der Kauf von bewährter Technik.

    Vorschlag:

    Man schließt sich mit anderen Lunar-X-Preis-Bewerbern zusammen und kauf eine Rakete, z.B. eine R7 11A511 (http://de.wikipedia.org/wiki/R-7) inklusive der Bremstriebwerke. Ähnlich wie bei Lunar 9 (http://en.wikipedia.org/wiki/Luna_9) werden die Sonden kurz vor erreichen der Mondoberfläche von den Bremstriebwerke nach oben katapultiert. Während die Bremstriebwerke zerschellen, können jeweils die Sonden mit Hilfe von Airbags, Bauschaum oder/und kleinen Triebwerken weich landen. Die Sonden könnten dann zum Einschlagkrater der Bremstriebwerke fahren und damit tiefere Schichten des Mondbodens untersuchen. Allerdings müssten sie diesen Krater finden ;-)

  23. Robert Says:
    Juli 8th, 2009 at %H:%M

    Diese Seite funktioniert unter dem MS IE nicht.

  24. thw vom OpenMoonTeam Says:
    Juli 10th, 2009 at %H:%M

    Das Open Moon Team freut sich über die rege Diskussion der verschiedenen technischer Konzepte. Nachdem wir unser Hausaufgaben (Finanzen, Organisation, Anmeldung bei Google) fast erledigt haben, werden wir uns nun auch mehr der inhaltlich-technischen Seite unseres Vorhabens widmen. Dazu gehört der bessere Kontakt zu unseren Freunden und eine schnellere Reaktion auf Anfragen. Also Diskutiert weiter und bringt Euch in das Projekt ein!

    Ubrigens: Die MS IE Probleme sind beseitigt.

  25. Robert Says:
    Juli 10th, 2009 at %H:%M

    Ich habe mir erste Gedanken über einen Projektplan gemacht und einige Milestones aufgeschrieben:

    http://wiki.openmoon.info/index.php/Projektplan

    Ich denke, dass dieses Projekt richtig groß und weltweit aufgezogen werden muss. Je mehr Leute sich beteiligen können, umso besser.
    Dazu ist aber ein straffes Projektmanagement notwendig. Übrigens ist Projektmanagement ein Nebenprodukt der Apollo-Missionen.

  26. Rebentisch Says:
    September 2nd, 2009 at %H:%M

    Also so wie bei einer Kastanie, die vom Baum fällt?

  27. New Google Lunar X PRIZE Team–c-base Open Moon! « Luna C/I: Moon Colonization and Integration Says:
    Oktober 3rd, 2009 at %H:%M

    [...] that badass render of the “c-rove” at the ready, the team has settled on a standard approach after initially having a “rockoon” (rocket-balloon) [...]

  28. gps2 Says:
    Oktober 8th, 2009 at %H:%M

    Hi Nick, thank you for your visit and your comments to our concept. Your moon efforts monitoring site is a very interesting portal for all moonies. Please come back for a follow-up visit soon.

    Best wishes to Portland!

  29. huhu Says:
    Oktober 9th, 2009 at %H:%M

    Wir brauchen durchdachte Vorschläge für die einzelnen Reiseabschnitte um in diesem Wettbewerb zu bestehen. Wir möchten doch gewinnen :-)

    Also: Concrete Ideas to match the challenge. The Problems, the Journey:

    - rocker
    - transfer
    - lander
    - rover

    huhu

  30. Claus Thies-von der Bey Says:
    Oktober 31st, 2009 at %H:%M

    Zum Thema “in den Weltraum kommen:”. Die ballistischen Gleitflüge, die gerade in Österreich von einer Handelskette verkauft werden (200000 Euro für 20 Min. Schwerelosigkeit). Weiss jemand ob die verwendeten Flugzeuge Lasten aussenbords mit raufnehmen können?

    Zum “Bremsen vor der Landung”. Ich denke gerade an eine “Mehrstufige Sprengbremse”. Halbkugeln mit je einer Ladung Sprengstoff dazwischen, die nacheinander gezündet werden und so Bewegungsenergie abbauen. Der Roboter müsste in Öl gelagert sein um die Beschleunigung auszuhalten.

    lieben Gruß
    Claus

  31. thw vom OpenMoon Team Says:
    November 4th, 2009 at %H:%M

    Vielen Dank Claus und alle anderen für die Beiträge. Nun zu Deinen Ideen Claus. An einen Start aus einem ballistischen Gleitflug haben wir auch schon gedacht, insbesondere im Zusammenhang mit der möglichen Zusammenarbeit mit der Sachsen-Anhaltinischen/Kandischen Firma Telis Enterprise in Cochstedt bzw. Peenemünde. Scheint aber nicht simpel zu sein und im Zeitplan momentan nicht preferiert. Aber wir sind noch dran.
    Das Konzept einer “Sprengbremse” erscheint mir recht rabiat und müsste erst einmal überhaupt erprobt werden. Außerdem würden dann die abgesprengten Teile unkontrolliert zur Mondoberfläche stürzen und könnten uns da noch start behindern. Unkontrolliert abgestoßene Teile haben in der Geschichte der Raumfahrt schon oft zu größeren und unerwarteten Problemen geführt. Zur Zeit setzen wir eher auf konventionelle Bremsung mit Triebwerken und einer möglichen Endfederung mittels Airbags.

    Viele Grüße
    thw

  32. Rob Says:
    Januar 4th, 2010 at %H:%M

    Es kommt nicht darauf an, was man weis, sondern was einem im richtigen Moment einfällt.

  33. Rob Says:
    Oktober 18th, 2010 at %H:%M

    Nein, jetzt noch mal ernsthaft. Zu den oben genannten Vorschlägen mit dem Stangensystem oder den Airbags. Meiner Meinung nach sind diese Systeme nicht sinnvoll, da sie unerforscht sind und noch nie in die Praxis umgesetzt wurden. Die Nutzung von konventionellen Bremstechniken wie ein einfaches Bremstriebwerk (wie beim Phoenix Lander) oder einer vernünftigen Kombination aus Bremstrriebwerken und Airbags (wie beim MER, Mars Explorations Rover) sind wesentlich vorteilhafter, da man hier bereits dem Grundaufbau weis und kein komplett neues Konzept entwickeln muss.

    VG Rob

  34. thw Says:
    Oktober 24th, 2010 at %H:%M

    Hallo Rob,
    Du hast natürlich recht. Unter den Bedingungen des glxp (Wettbewerb/Rennen) kann man nicht große Experimente machen. Also kommerziell in die Umlaufbahn, mit einen erprobten Bus (Raumflugkörper) zum Mond und weich Landen. Beim Rover hat mann dann mehr technischen Spielraum, zumal der Lander als Relaisstation ein guten Teil der Kommunikation übernehmen kann. Trotzdem gibt es auch beim glxp technologisch erfolgreiche Nischenansätze, ich verweise hier mal nur auf das Team ARCA (Rumänien), die gerade eine Rakete von einem Ballon aus erfolgreich gestartet habe. Über dem schwarzem Meer, mit Hilfe der rumänischen Marine, die haben da bessere Bedingungen als wir hier in Deutschland. Interessant sind ja auch die Bemühungen von CopenhagenSuborbitals und deren Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.
    Vielen Dank für Deinen Beitrag und viele Grüße!
    thw vom OpenMoon Team.

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